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Einatmen, ausatmen, Steuern sparen |
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Auto Mobiles sagt, warum sich der Einbau eines Kaltluftreglers beim Benziner lohnt, die Nachrüstung eines Rußfilters beim Diesel aber (derzeit) noch nicht.
Gut 10 Millionen in Ehren ergraute Gebrauchtwagen sind auf deutschen Straßen unterwegs, die zwar mit einem geregelten Katalysator ausgestattet sind, aber nur die Schadstoffklasse Euro 1 erfüllen. Die Halter zahlen seit 2005 satte Kfz-Steuern: pro angefangene 100 Kubikzentimeter 15,13 Euro. Für einen Mittelklassewagen wie zum Beispiel einen Opel Vectra mit 1,8-Liter-Motor sind das 272 Euro pro Jahr. Was kaum einer weiß: Diese Kfz-Steuer lässt sich in den meisten Fällen problemlos mehr als halbieren. Erforderlich ist der Einbau eines so genannten Kaltlaufreglers, auch „Zauberdüse“ genannt. Inklusive Montage und Ummeldung kostet das rund 200 Euro. Diese Investition rechnet sich im Normalfall bereits im zweiten Jahr, bei großvolumigen Motoren sogar schon im ersten Jahr, da die Kfz-Steuer in Abhängigkeit vom Hubraum des Motors festgesetzt wird. Technisch sorgt der Kaltlaufregler dafür, dass der KAT schneller warm wird und somit früher eine bessere Abgasreinigung in Gang kommt. Der Kaltlaufregler wirkt aber nur in den ersten drei bis vier Minuten. Dann schaltet sich die Düse automatisch ab. Dennoch zieht der Einbau je nach Wagentyp und Nachrüstsatz eine erheblich verbesserte Einstufung der Schadstoffklasse nach sich:
Die meisten Autos rutschen in die Klasse Euro 2 und zahlen statt 15,13 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum nur noch 7,36 Euro. Viele schaffen sogar den Sprung in die Klasse D 3. Die Grenzwerte entsprechen in diesem Fall der Klasse Euro 3. Konsequenz: Die nachgerüsteten Fahrzeuge werden steuerlich mit den neuesten und abgasärmsten Fahrzeugen gleichgestellt, zu zahlen sind nur 6,75 Euro je 100 Kubikzentimeter. Fazit: Ein zehn bis 15 Jahre altes Auto wird - steuerlich betrachtet - durch die Nachrüstung zu einem Neuwagen.
Für Diesel gibt es die Möglichkeit, einen Rußfilter nachzurüsten. Um bis zu 80 Prozent lässt sich der Dieselruß im Abgas durch einen nachträglich eingebauten Russfilterkat reduzieren. Nachgerüstete Russfilter sollen vom 1.1.2006 bis zum 31.12.2007 mit 250 Euro gefördert werden. Die Regelung soll zum 1. Januar 2008 auslaufen, weil die Autoindustrie dann ohnehin nur noch Neuwagen mit Rußfilter auf den Markt bringen will.
Biofuel24 bietet die Umrüstung bereits ab 700 Euro an. Vorteil: Beim Wiederverkauf dürften Selbstzünder mit Partikelfilter auf dem Gebrauchtwagenmarkt etwa 1000 Euro mehr einspielen.
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